Akaneiro

Akaneiro Demon Hunters

Als Ninja auf Dämonenjagd: Fernöstliches Action-Rollenspiel im Comic-Look

Akaneiro bringt ein fernöstlich angehauchtes Action-Rollenspiel auf den Rechner. Der Spieler taucht in ein liebevoll animiertes Action-Adventure im Comic-Stil ein. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • stimmungsvolle Atmosphäre
  • einzigartige Grafik
  • gute Musik
  • einfache Steuerung

Nachteile

  • Spielfiguren kaum individualisierbar
  • kein Multiplayer
  • statische Spielwelt
  • Kämpfe nicht sehr anspruchsvoll

Gut
7

Akaneiro bringt ein fernöstlich angehauchtes Action-Rollenspiel auf den Rechner. Der Spieler taucht in ein liebevoll animiertes Action-Adventure im Comic-Stil ein.

Charismatisches Action-Rollenspiel mit viel Karma

Zu Beginn von Akaneiro wählt man seine wahlweise männliche oder weibliche Hauptfigur. Darüber hinaus stehen drei verschiedene Waffenklassen zur Wahl: Hammer, kleine Äxte oder ein messerscharfes Katana. Eine optische Anpassung der Spielfigur sieht Akaneiro nicht vor.

Während Hammerkämpfer mit langsamen, aber wuchtigen Angriffen auf Feinde eindreschen, sind Schwertkämpfer auf schnelle Hiebe und leichte Rüstung spezialisiert. Axtkämpfer liegen mit ihrer mittelschweren Rüstung dazwischen.

Spieler stehen in Akaneiro vor der Aufgabe, in verschiedenen Quests sämtliche Feinde zu besiegen. Die Quests wählt man im Hauptmenü. Welche Missionen man starten kann, hängt von der Erfahrung seiner Spielfigur ab. Gegen echtes Geld kann man auch alle Quests freischalten.

Zu Beginn kämpft man gegen eher harmlose Wölfe, die nur in großen Rudeln zur Gefahr werden. Im weiteren Verlauf von Akaneiro kommen weitere Gegner hinzu, die mehr einstecken und austeilen.

Die Erfahrung steigt mit besiegten Gegnern und erledigten Quests. Darüber hinaus belohnt Akaneiro erfolgreiche Quest-Abschlüsse mit verbesserten Fertigkeiten und Karma-Punkten.

Karma ist obendrein die Währung in Akaneiro. Über die Punkte kann man seine Spielfigur wiederbeleben. Gegen echtes Geld lässt sich das Karma erhöhen und der Schwierigkeitsgrad von Quests senken.

Gameplay

Seine Spielfigur bewegt man in Akaneiro im Point-and-Klick-Stil durch die fantasievolle Umgebung: Mit der Maus klickt man das Ziel an, auf das sich der virtuelle Held zu bewegt. Den Weg um Hindernisse findet die Figur allerdings nicht selbstständig, so dass man sie mit gezielten Klicks drumherum lotsen muss.

Kämpfe laufen fast automatisch in Echtzeit ab. Klickt man mit der linken Maustaste auf einen Feind, beginnt der Nahkampf. Sobald ein Feind besiegt ist, greift man automatisch den nächstgelegenen an.

Gegner haben die Neigung, den Spieler in den Nahkampf zu verwickeln und zu umzingeln. Diese berechenbare Strategie ist sehr tödlich. Mit gezielten Fernkämpfen sollte man deshalb möglichst viele Feinde einzeln erledigen.

Entferntere Gegner kann man mit Spezialangriffen wie Pfeil und Bogen zur Strecke bringen. Attacken dieser Art verbrauchen Mana, die sich nach einer Weile automatisch wieder füllt.

Schaden an der Spielfigur heilt man mit Karma-Punkten, die man von besiegten Feinden oder geplünderten Kisten einsammelt. Stirbt der Held, kann man ihn ebenfalls mit Karma-Punkten wiederbeleben.

Von besiegten Gegnern und aus geplünderten Kisten erhält man neue Ausrüstung und Waffen. Über das Inventar vergleicht man die Gegenstände und legt sie auf Wunsch an.

Einzigartiger Comic-Look im Ninja-Stil

Der Spieler blickt von schräg oben auf die Spielwelt von Akaneiro. Die liebevoll gezeichneten Karten mit fernöstlichem Anstrich vermitteln mit ihren kräftigen Farben einen einzigartigen Grafik-Stil. Jede Quest unterscheidet sich grafisch von der vorherigen. Mit flüssigen Animationen haut die Spielfigur auf Feinde ein.

Hübsche Musik untermalt das Spiel und baut zusammen mit der Comic-Grafik eine unverwechselbare Atmosphäre auf.

Fazit: Atmosphärisch stimmiges Ninja-Abenteuer

Liebevolle 3D-Comicgrafik, asiatische Hintergrundmusik und hübsche Animationen heben Akaneiro aus der Menge der Action-Rollenspiele heraus. Das atmosphärische Spiel fasziniert trotz der minimalistischen Präsentation ohne Vertonung oder ausgefeilte Rahmenhandlung.

Verbesserbar ist dagegen die Charaktergestaltung mit mehr Möglichkeiten zur Individualisierung seiner Spielfigur. Darüber hinaus fehlt ein Online-Mehrspielermodus. Wer viel Bewegungsfreiheit erwartet, ist obendrein mit Diablo 3 besser bedient.

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